Klassenprojekte
Schüler gehen gegen Falschparker vor
Seit Jahren ist es jeden Morgen dasselbe Bild vor der Heiligenstockschule in Hofheim:
Eltern fahren ihre Kinder zur Schule und laden sie direkt vor dem Gebäude ab - mitten auf dem Zebrastreifen. Mehrfach ist es schon passiert, dass die haltenden Autos von heranfahrenden PKW überholt wurden. Kinder, die im selben Moment die Straße überqueren wollten, wurden fast übersehen, weil das parkende Auto sie verdeckt hatte.
Das Halten vor oder auf dem Behindertenparkplatz ist eine andere, wenngleich noch die harmloseste Variante. Einige Autofahrer halten sich nicht einmal an die Verkehrsregeln im Kreisverkehr: entweder biegen sie direkt ab oder fahren einfach über die Mitte hinweg.
Das rücksichtslose Verhalten der Eltern, die ihre Kinder „sicher“ in die Schule bringen wollen, anstatt sie wenigstens einige Meter zu Fuß zur Schule gehen zu lassen, ist ungebrochen. Bislang halfen weder Bitten und Appelle der Lehrer, noch der Schulleitung. Auch der Elternbeirat konnte die Eltern nicht dazu bewegen, das gefährdende Verkehrsaufkommen und die riskanten Fahrmanöver vor der Schule zu unterlassen. Nicht einmal die Präsenz der Polizei und deren Strafzettel, hat die Autofahrer abgeschreckt.
Nun sind die Kinder selbst auf die Straße gegangen. In der ersten Oktoberwoche demonstrierten die Schüler der 1. bis 4. Klassen jeden Morgen von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr mit selbstgestalteten Bannern gegen das Fahrverhalten der Erwachsenen. (Bildergalerie)
--------------------------------
Projektwoche - ein voller Erfolg!
„Es war eine unglaublich schöne Atmosphäre“, schwärmt Karola Sterf, Schulleiterin der Heiligenstockschule, wenn sie von den Projekttagen der 1. Bis 6. Klassen erzählt. Vom 13. Bis 5. Juni haben alle Schüler unserer Schule in den Klassenstufen 1 und 2, 3 und 4 sowie 5 und 6 verschiedene Projekte gewählt, denen sie sich leidenschaftlich gewidmet haben. „Die jahrgangsübergreifende Arbeit mit den Kindern war so toll“, erzählt Britta Neumann, Klassenlehrerin einer 2. Klasse, „die Schüler haben sehr viel voneinander gelernt.“ In ihrer Gruppe ging es darum, Pausenspiele auszuprobieren: Murmelspiele, Fadentricks, Gummitwist, Hüpfkästchen, aber auch Peonza - ein Spiel mit einem Kreisel, der aus der Hand mit Schwung von einem Faden abgerollt und dann auf den Boden geschleudert wird. Da kommt es natürlich auf die richtige Technik an und wer die drauf hatte, ließ sich eben nicht nur bewundern, sondern hat seinen Kurskameraden die richtige Wurftechnik erklärt und immer wieder gezeigt.
Auch Nora Mohnke, im letzten Jahr ihres Referendariats, ist begeistert und motiviert von der Projektwoche. In ihrem Kurs hat sie den Schülern gezeigt, wie sie Musikinstrumente basteln können: Trommeln, Kastagnetten, Klangstäbe und Rasseln. „Ich habe noch nie zuvor eine Projektwoche mit gestaltet und fand es besonders schön, dass ich die Kinder hier einmal in einem ganz anderen Kontext erlebt habe“, sagt Mohnke, „die Schüler haben den Kurs gewählt, den sie besuchen wollten.
Im normalen Unterricht können sie natürlich nicht immer machen, was ihnen Spaß macht.“ Klar, dass manches Kind plötzlich in einem ganz anderen Licht erscheint.
Wie die Schüler beim Schattentheater mit dem Licht gespielt und im Laufe der Woche dabei herausgefunden haben, wie sie sich zum Publikum stellen müssen, damit sie in ihrer Rolle auch gut wahrgenommen werden, hätte Susanne Kunze gerne noch intensiver geübt. Die Sozialpädagogin hat ihre Kursteilnehmer zwar perfekt auf Ihre Rollen als Mäuse und Häschen vorbereitet, aber „etwas mehr Zeit hätte ich gerne mit den Kindern gehabt“, sagt Kunze. So wie sie sehen es viele Lehrer an der
Heiligenstockschule: Öfter sollte die Projektwoche eingeplant werden und eine echte Woche sollte es sein - so der Tenor vieler Lehrkräfte.
Und die Kinder? Bei so viel Motivation unter den Lehrern, ist es kaum vorstellbar, dass sie ihre Projekttage anders erlebt haben. Und davon ist auch gar keine Spur. Die Radtouren der Förderstufen wurden am Präsentationstag begeistert kommentiert: „Jeden Tag drei Stunden Radfahren war schon anstrengend, aber der Abenteuerspielplatz, zu dem wir am letzten Tag gefahren sind, war so toll!“, sagt der 13 Jahre alte Marius. Beim Bauen der Musikinstrumente hatte Julian aus der 2. Klasse die größte Freude am Gestalten seiner Trommel: „Damit kann man Krach machen und ich mache gerne Krach. Ich muss damit aber noch warten, bis der Kleber getrocknet ist“, erzählt er voller Vorfreude. In der Talentshow war es kaum möglich die Tricks der Zauberer und Gedankenleser zu erraten, so gut hatten die Schüler sich auf ihren Auftritt vorbereitet. In der Kampfsporttruppe lehrte André seine Lehrer und seine Kurskameraden das Staunen. Beim Tritt gegen das Handpolster des Taekwondo-Lehrers zeigte er enorme Sprungkraft und genoss es - wie die anderen Teilnehmer auch - mal richtig Dampf abzulassen. Natürlich nach klar festgelegten Regeln.
Selten sind sich Schüler und Lehrer so einig gewesen, wie nach dieser Woche.
http://www.hofheimer-zeitung.de/nachrichten/hofheim/12085890.htm
Die Planung der nächsten Projekttage kann beginnen…
---------------------------------
Projektwoche 13.-15.6.12 - Projekt Fußball und Mini-Europameisterschaft
2012
Am Mittwoch trafen sich 24 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an der Schule, um gemeinsam den Marsch zum Sportpark Heide anzutreten. Bereits auf dem Weg setzte starker Regen ein, der ca. eine Stunde anhielt. Also wurde zunächst in der Umkleidekabine von den drei Betreuern Uwe König, Wolfgang Katzenbach und Reinhard George-Bergen etwas Theorie erarbeitet.
Als der Regen nach einer Stunde nachließ, begann das Training. In Gruppen wurde sich aufgewärmt, Koordinationsübungen und Übungen zum Spielverständnis folgten. Nach Pass- und Schussübungen kam es zu einem kleinen Trainingsspiel.
Am zweiten Tag war der Wettergott gnädiger und es konnte gleich auf dem Platz mit Technikübungen und Ausdauertraining mit dem Ball begonnen werden. Nun wurden gezielt die Teams gemeinsam trainiert, die auch am Freitag bei der Mini-Europameisterschaft der Hofheimer Schulen zusammen spielen sollten. Die Trainingseinheit endete mit einem von vielen taktischen Anweisungen unterbrochenen Spiel, bei dem munter ein- und ausgewechselt wurde.
Am Freitag fand dann schließlich die Mini-EM auf dem Sportplatz des FC-Marxheim statt. Fünf Schulen schickten ihre Teams der Altersjahrgänge ab 8/98 in den Wettbewerb. Dabei traten drei Schulen mit jeweils zwei Teams an, damit eine Runde mit zweimal vier Mannschaften gespielt werden konnte.
Am Ende der Vorrunde belegte in Gruppe 1 die Elisabethenschule den ersten Platz mit 11:0 Toren und neun Punkten, vor der GSAR 1 mit 4:5 Toren und sechs Punkten. Dritter wurde hier die Montessorischule 2 mit
6:6 Toren und drei Punkten, vor der Heiligenstockschule 2 mit 0:11 Toren und null Punkten.
In Gruppe 2 belegte die GSAR 2 mit 10:1 Toren und neun Punkten Platz eins vor der Johann-Hinrich-Wichern-Schule mit 5:4 Toren und sechs Punkten. Platz drei erreichte hier die Heiligenstockschule 1 mit 6:5 Toren und drei Punkten vor der Montessorischule 1 mit 1:10 Toren und null Punkten auf Platz vier.
Damit ergaben sich folgende Halbfinalbegegnungen: Elisabethenschule - Johann-Hinrich-Wichern-Schule und GSAR 2 - GSAR 1. Die erste Partie endete 2:0 für die Elisabethenschule, die zweite 3:0 für GSAR 2. Die beiden Sieger bestritten das Endspiel, die Verlierer das Spiel um Platz drei, das die Johann-Hinrich-Wichern-Schule mit 2:0 für sich entschied.
Das Endspiel verlief sehr spannend mit vielen Torraumszenen und großem Einsatz, hatte jedoch am Ende der regulären Spielzeit einen Spielstand von 0:0. Es kam also zum Elfmeterschießen, das die Elisabethenschule schließlich mit einem Tor Vorsprung mit 6:5 für sich entschied.
Das Turnier fand in einer freundlichen und entspannten Atmosphäre statt.
Die Schiedsrichter in Person von vier Zehntklässlern der GSAR hatten wenig Mühe und kamen ohne gelbe und rote Karten aus.
Die nächste Veranstaltung wird die dritte Mini-WM im Jahr 2014 unter dem Motto „Brasilianisch in Marxheim“ sein.
-------------------------------
Soccer-Cup der zweiten Klassen im Soccerpark Taunus-Hills Hofheim
Neues Jahr - neues Glück:
Der diesjährige Soccer-Cup der zweiten Klassen wurde aufgeregt erwartet. Ein Jahr nachdem die vormaligen Erstklässler Fußballpremiere feierten und sich miteinander messen durften, waren nun Lehrer und Schüler gespannt auf das erneute Turnier im Soccerpark Taunus-Hills Hofheim. So diskutierte der sportive Nachwuchs schon auf dem Weg zum Soccer-Park über die wichtigsten Fragen des Tages: Wird der Vorjahressieger, die jetzige 2a, ihren Titel verteidigen können? Welche Spieler werden sich diesmal besonders durchsetzen? Wird es ein faires Turnier werden? Gespielt wurde im Modus „jeder gegen jeden“, mit sieben Spielern in einem Team. Während der Spielzeit durfte jeder Spieler fliegend gewechselt werden. Die Mannschaften spielten jeweils zwei Mal sechs Minuten.
Das hat viel Kraft gekostet, aber die Mühen waren es offenbar wert, erzählt Anne aus der 2d, nach dem Turnier: "Wir haben fast gewonnen gegen den Cupsieger - das war toll, wir haben gekämpft. Ich finde toll, wenn man gegeneinander kämpfen muss." Dieses Spiel endete unentschieden und zeigt, dass eine Begegnung auch zufriedenstellend verlaufen kann, wenn man nicht gewinnt. Cupsieger ist in diesem Jahr die 2a geworden, die Schüler des vergangenen Jahres haben ihre Form also bestätigt. Mit einem Tor dazu beigetragen hat auch Ferhat, der Fußball eigentlich nur in der Schule oder in der Freizeit auf dem Bolzplatz spielt. Der Soccer-Cup ist für ihn, ein Turnier, das er gut findet, „weil es Spaß macht“, wie er strahlend erzählt. Diese Freude hat sich auch auf Kinder übertragen, die einfach nur zum Zuschauen dabei sein wollten: „Es macht Spaß hier zu sein. Ich habe zwar etwas Angst vor dem Ball, aber wir feuern die anderen an“, sagen Liyan und Leonie. Am Ende gab es für alle Teamplayer Medaillen, sodass auch manch trauriger Mine nach einer Niederlage wieder ein Lächeln zu entlocken war.
Kein Wunder, also dass auch die Eltern von der Atmosphäre im Soccerpark Taunus-Hills Hofheim begeistert waren: "Wir sind hier voll dabei - es ist toll zu sehen, wie alle gemeinsam fiebern und zusammenhalten. Solche Veranstaltungen gehören unbedingt auch zur Schule. Wir finden das gut", resümieren zwei Mütter, die unterstützend mitgewirkt haben. Gelingen kann ein solcher Event aber nur, wenn diejenigen, die besondere Möglichkeiten haben, auch bereit sind, diese zu teilen. So wäre diese Veranstaltung nicht möglich ohne das Engagement der Familie Kaus, die ihre Soccer-Halle an diesem Maivormittag den Kindern exklusiv bereitgestellt hat. "Ich finde es toll, dass die Kinder ein solches Turnier spielen. Überhaupt meine ich, dass der Sport in der Schule viel zu unterbewertet ist. Umso besser finde ich, dass die Heiligenstockschule das Sportprojekt „Laufend schlauer werden“ anbietet. Da müssten alle Schulen noch viel mehr machen, sagt Dagmar Kaus und ergänzt gleich weshalb mehr Sport sinnvoll ist: „Im Sport lernen die Kinder den sozialen Zusammenhalt. Hier beim Turnier sieht man wie die Kinder richtig toll zusammenhalten und zum Beispiel auch lernen gemeinsam mit Niederlagen umzugehen. An meinem Sohn bemerke ich sehr, was Sport bewirkt. Er ist eher ein unruhiger Geist, aber beim Sport - im Tor etwa, ist er ganz bei der Sache und kann sich voll konzentrieren."
Ergebnis:
1. Platz: Klasse 2a mit 7:1 Punkten und 12:8 Toren 2. Platz: Klasse 2c mit 6:3 Punkten und 9:4 Toren 3. Platz: Klasse 2d mit 2:5 Punkten und 6:11 Toren 4. Klasse 2b mit 1:7 Punkten und 5:9 Toren
Infos zum Projekt "Laufend schlauer werden" finden Sie hier:
https://heiligenstock.hofheim.schule.hessen.de/schulleben/Projekte/index.html
http://www.tk.de/tk/hessen/kinder-jugendliche-und-familie/gesunde-schule-kita/450586
http://www.tk.de/tk/hessen/kinder-jugendliche-und-familie/gesunde-schule-kita/450586?selectedPage=1
-----------------
Soccer-Cup der ersten KlassenKaum waren die Erstklässler unserer Schule zum Hofheimer Soccerpark Taunus-Hills gewandert, lugte die Sonne hinter den Wolken hervor. Es war genau der richtige Zeitpunkt, das Dach der Anlage zu öffnen, und mit den ersten Sonnenstrahlen das Startsignal für das Fußballturnier zu geben. In sechs spannenden Spielen, im Modus Jeder-gegen-Jeden, kämpften die teilnehmenden Jungen und Mädchen um den Turniersieg. Den Turnierpokal sicherte sich am Ende des turbulenten Vormittags die Klasse 1a, unter der Leitung von Britta Neumann und Christoph Lutz. Mit Emelie und Kerubel stellte das Team zugleich das beste Mädchen und den schnellsten Spieler an der Außenlinie. Doch eigentlich gab es bei dem Hallenturnier im Indoor-Soocerpark nur Gewinner. So belegte die Klasse 1b (Birgit Lührmann) nicht nur den zweiten Platz, sondern präsentierte mit Niklas auch noch den Torschützenkönig. Yven lieferte für Niklas´ die besten Vorlagen und wurde für diese Leistung geehrt. Begleitet und betreut wurde die Klasse an diesem Tag von Susanne Kunze und Yvonne Wagner. Die Klasse 1c (Dorothee Fritzkowski) erreichte den dritten Platz. Die Mannschaft begeisterte die Zuschauer durch ihre hohe Einsatzbereitschaft. Das Team der Klasse 1d (Chantall Santonocito) wurde vierte und stellte mit Dennis zweifellos den mutigsten Torwart. Er stürzte sich ohne Handschuhe wagemutig in jeden noch so gefährlichen Ball. Schließlich freuten sich alle über eine gelungene Veranstaltung, an der auch die Kinder Spaß hatten, die nicht Fußball spielen wollten. Denn es gab auch viele alternative Spielangebote mit Bällen, Schwungtüchern, Frisbees oder Indiacas. Möglich geworden ist dies alles jedoch erst durch die besondere Unterstützung von Bertrand und Oliver Kaus. Die Eigentümer des Soccerpark-Taunus-Hills stellten an diesem Tag die Halle unentgeltlich zur Verfügung. Die Schulgemeinde dankt für diesen schönen Event und das besondere Engagement der Eltern und Lehrer.(siehe Bildergalerie)
---------------------------------------------------------Die Invasion der OlchisNach drei Wochen Vorbereitungszeit, war es am 1. April endlich soweit: Die Klasse 1b und 1d stürmten in die Pausenhalle und bauten ihre Olchi-Ausstellung auf. Die Olchis, Fantasiefiguren aus den Geschichten von Eberhard Dietl, sind lustige Wesen, die sich liebend gerne von Dreck und Schlamm ernähren und im Müll leben. Mit viel Witz verpackt Dietl die Alltagsgeschichten der Olchis - kein Wunder, dass sich die Erstklässler gerne auf die fantastischen Geschichten einlassen. Mit den aus Salzteig geformten und gebackenen Olchi-Figuren und den aus Pappkarton gebastelten Olchi-Häusern, präsentierten die Jüngsten nun ihre kreativen Ideen zum Leben der Olchis. „Ich war überrascht, wie viele Eltern sich am Vormittag Zeit genommen haben, um die Werke ihrer Kinder zu bestaunen“, sagt Susanne Kunze. Sie hat das Projekt gemeinsam mit Birgit Lührmann (1b) und Chantal Santonocito (1d) betreut. Viele Schüler seien vor der Ausstellung sehr aufgeregt gewesen. Schließlich konnte sich niemand sicher sein, wie diese plötzliche Olchi-Invasion bei den anderen Schülern und den Eltern ankommt. Verflogen war jeder Zweifel, als sich die ersten Interessenten neugierig näherten. Beim fachmännischen Erklären der dargestellten Olchi-Alltagsmomente verschwand jegliches Lampenfieber und so harrten die meisten Kinder pflichtbewusst an ihrer Station aus, um freudestrahlend alle Fragen zu beantworten. Vor allem aber, um das Staunen der anderen zu genießen. ---------------------------------------
Ein Blick in den DeutschunterrichtRund fünf Wochen haben die Schüler der Klasse 5b gebraucht, bis sie ihre Klassenlektüre durchgelesen hatten. „Gottfried -das fliegende Schwein“ von Waldruhn Behncke, war bis zu den Osterferien ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Eine Fantasiegeschichte über ein Schwein, das sich etlichen Vorurteilen entgegenstellen muss, aber schließlich doch von allen ins Herz geschlossen wird und dabei noch fliegen lernt. Die Schüler haben aber nicht nur gelesen, sondern auch viel selbst geschrieben, zusammengefasst, gezeichnet und überlegt, welche besonderen Denkanstöße die Geschichte jedem Einzelnen geben könnte. In Rollenspielen und Interviews haben sich die Kids noch besser in die Geschichte hineinversetzt. Schließlich erstellten sie noch ein großes Plakat, auf dem sie ausgedrückt haben, was ihnen besonders an dem Buch gefallen hat „Es war gar nicht so einfach mal konkret zu sagen, was einem gefällt“, erzählt Kerstin Graf, die leitende Lehrerin. Am Ende ist es aber doch allen gelungen und das Ergebnis durfte in der Pausenhalle bestaunt werden. (siehe Bildergalerie)
---------------------------------------Literatur an der LeineAm Donnerstag, den 3.3.2011, hat ein Leseförderunterricht der besonderen Art in unserer Schülerbücherei stattgefunden. Die Schülerinnen und Schüler der dritten bis fünften Klassen, haben sich am Nachmittag mit Frau Hein in der Bücherei getroffen. Dort fanden sie eine Wäscheleine vor, die quer durch die gesamte Bücherei gespannt war. An der Leine hingen beliebte Buchtitel für Schüler zwischen neun und zwölf Jahren sowie Bilder aus den entsprechenden Büchern. Nun sollten die Schülerinnen und Schüler, die Bilder den jeweiligen Titeln zuordnen. Manches war ganz einfach, weil die Bilder und der Titel gut zueinander passten. Die Bilder aus den Reihen „Dinoversum“ oder „Emma“ hingegen, waren schon etwas schwieriger zu bestimmen. Nachdem alles am richtigen Platz hing, durften die jungen Leser, in den ausgewählten Büchern oder in eigenen Büchern, schmökern. Der wunderbare Sonnenschein, der durch die Fenster der Bücherei blinzelte, und leckere Knabbereien versüßten den Schülern den Nachmittag noch über den anregenden Lesestoff hinaus. Es herrschte eine sehr gemütliche und reizvolle Atmosphäre, die alle Kinder bis 16.15 Uhr zum Lesen ausnutzten. (siehe Bildergalerie) GänsegeburtstagGänse - mitten im Wohngebiet - geht das überhaupt? Eine Frage die Margarete Bastian oft gestellt wird. „Ja, das geht“, antwortet sie, „das liegt aber auch an den netten Nachbarn“. Denn auch die Bewohner um die Heiligenstockschule herum, müssen mit den „Schulgänsen“ leben, wenn diese sich lautstark bemerkbar machen. Aber angesichts der besonderen Vorteile, die die Gänse für die Schüler mit sich bringen, lebt man in Hofheim gerne mit den Tieren. Denn in dem Angebot „Natur be-greifen“, lernen die Schüler sich auf die Gänse einzulassen. Gelingt dies, können wunderbare Begegnungen wahr werden. Der Umgang mit Ganter Twiti und seiner Familie habe manche schwer zugängliche Kinderseele geöffnet, erzählt Gänsemutter Margarete Bastian. Am 14. Februar feierte sie nun mit ihren Gänsen den 15. Geburtstag (Link zur Bildergalerie). Wie besonders unsere Gänse sind, hat nun auch das Fernsehen entdeckt: RTL- Hessen war zu Gast im Atrium, um die Gänse bei der Arbeit zu filmen.
--------------------------------------------- Lesen und Sport - passt das überhaupt zusammen? Roland Zöller ist sehr wohl der Meinung, dass sich diese scheinbaren Gegensätze miteinander verbinden lassen. Er organisiert an der Heiligenstockschule die Autorenlesungen für Schüler und als ihm seine Kollegin Yvonne Wagner eine aktive Lesung mit ihrem Kinderbuch „Kampfgeist! Judo macht stark“ angeboten hatte, war er gespannt wie die gewagte Verbindung aus Vorlesen und Sporttreiben wohl ankommen würde. „Den Kindern hat es gefallen“, erzählt Zöller nach der Lesung, die rund 90 Minuten dauerte. An zwei Lesetagen lauschten jeweils etwa 60 Kinder der vierten bis sechsten Klassen der Geschichte über Freundschaft, Sport und der ersten Liebe. Themen, die viele Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren beschäftigen und die mitunter auch mal für Probleme sorgen können. So wie bei Melvin, Thommi und Willy, den Hauptdarstellern der Geschichte. Thommi und Willy halten zusammen wie Pech und Schwefel, Melvin - der „Neue“ - macht aber dauernd Ärger. Bis es schließlich zu einer Auseinandersetzung kommt. Willy, ein guter Judoka, verteidigt seinen Freund und besiegt Melvin mit einer Judotechnik. Eine Situation, die im Anschluss an das Kapitel von einigen Kindern nachempfunden wurde. Yvonne Wagner zog ihre Judojacke an und warf einige mutige Schüler auf die Weichmatte. Manche hatten anfangs ein mulmiges Gefühl, aber noch im Flug setzten die Probanden ein breites Grinsen auf. Einen Judowurf zu erleben hat ihnen Spaß bereitet und in einer Gruppe so viel Eindruck gemacht, dass die zuschauenden Kinder spontan applaudierten. Später wurde noch ein Haltegriff ausprobiert und beim Vorlesen ein kleiner Ausblick gewährt, auf ein Mädchen, das in dem Buch auch eine wichtige Rolle spielt.Die Autorenlesung war ein Baustein in den Bemühungen der Heiligenstockschule, Kinder fürs Lesen und für Bewegung zu begeistern. Und in beiderlei Hinsicht war die Lesung ein voller Erfolg: Die vorhandenen Bibliotheksexemplare von „Kampfgeist!“ waren schon am ersten Tag ausgeliehen und der Spaß am Judo war nicht zu übersehen. (siehe Bildergalerie). Die Frage, wo man denn nun Judo lernen könne, ließ sich dann auch leicht beantworten. Im Kooperationsverein der Heiligenstockschule, dem Judo Club Hofheim. ... über Judo, Werte und Freundschaft ... ---------------------------------------Einmal Teil einer weltweiten Bewegung sein- eine Idee, die für 30 Schülerinnen und Schüler der Heiligenstockschule wahr geworden ist. Am 20. November ging es dabei um den Weltrekordversuch der "World Sport Stacking Association". Kinder auf der ganzen Welt sollten am selben Tag 30 Minuten lang die dazu gehörigen Kunststoffbecher behände bewegen - ohne Unterbrechung. An unserer Schule zeigten 33 Schüler, der dritten bis sechsten Klassen, wie gewandt sie mit ihren Händen die Becher verschieben und stapeln können. „Durch das beidhändige Arbeiten, trainieren die Schüler beide Gehirnhälften“, sagt Astrid Braune, Lehrerin und Organisatorin des Events an der Heiligenstockschule. Aus ihrer Sicht, ein wichtiger Grund die Aktion zu unterstützen, zumal die Kinder während ihrer Gehirnleistung auch noch jede Menge Spaß hatten. Bereits im vergangenen Jahr war der Hofheimer Nachwuchs im Sportstacking an der Aktion beteiligt. In diesem Jahr haben die Kinder dazu beigetragen, das angestrebte Ziel von 300.000 Teilnehmern zu übertrumpfen. Der Eintrag in das Guinnessbuch der Weltrekorde, mit 316.757 aktiven Sportlern, ist 2010 gelungen - und unsere Schülerinnen und Schüler waren dabei (siehe Bildergalerie).
|