Schulprofil

Kurzprofil der Heiligenstockschule

 

Gründung:    1965

Schülerzahl:  400 Schülerinnen und Schüler internationaler Herkunft

Klassen:        16 Grundschulklassen und vier Förderstufenklassen (Klasse 5/6)

Lehrer:          38 Lehrkräfte für die Klassen 1 bis 6, Klassenlehrerprinzip

 

Die Heiligenstockschule ist eine Schule für alle Kinder

 

-      Seit 1987, gemeinsamer Unterricht. Derzeit lernen 35 Kinder mit Behinderungen in ein bis zwei Klassen pro Jahrgang.

-      Seit 2003, Projekt des Hessischen Kultusministeriums “Förderung von hochbegabten Kindern”
        (2. bis 4. Klassen erhalten parallel zum Regelunterricht klassenübergreifende Kurse in Deutsch und Mathematik)

-      Rechtschreibwerkstatt (fördert 1x pro Woche Kinder mit Lese-Recht-schreibschwächen)

-      Leseförderung (Antolin-Projekt für Grundschulklassen)

-      Schulbibliothek (täglich ehrenamtlich von Müttern betreut, mit Hilfe des Fördervereins und Schulelternbeirats mit Büchern ausgestattet, jährlicher Bedarf ca. 1000 Euro)

-      Leseecken in den Klassen

-      Autorenlesungen (2x pro Jahr)

-      Leseangebot, als Arbeitsgemeinschaft (AG) in Schulbibliothek

-      Eine Förderstunde für den Lesebereich pro Klassenstufe

-      Mathematikwerkstatt, unterstützt Kinder, die unter einer Rechenschwäche leiden

-      Deutsch als Zweitsprache-Unterricht, fördert die deutsche Sprache für Kinder mit Migrationshintergrund

-      Sprachheilunterricht, für Erstklässler mit Problemen bei der Differenzierung von Lauten und der Lautbildung sowie Förderung in der
        Wahrnehmung, phonologischem Bewusstheit und Graphomotorik.

 

 

Besondere Angebote der Schule

 

-      Schulsozialarbeit, seit 2008. Die Schulsozialarbeit bietet einen anderen Zugang zu Schülerinnen und Schülern, die wegen vielfältiger Probleme,
       den Schulalltag weder im Lern- und Leistungsbereich noch im Bereich des sozialen Miteinanders alleine bewältigen.
       Zunehmend gibt es auch in den Grundschulklassen den Bedarf ein „Sozialkompetenztraining“ durchzuführen.

-      Im Präventionsbereich arbeiten wir in der 3. Klasse mit dem Projekt „Das kleine Ich bin ICH“,
        im Rahmen der Schulsozialarbeit findet für die Schülerinnen und Schüler der 5./6. ein Sozialkompetenztraining statt.

-      Schulstation (Kinder werden während der Pausenzeiten und nach dem Unterricht bis zum Beginn der Förderangebote bzw. Arbeitsgemeinschaften betreut)

-      Pädagogische Mittagsbetreuung, seit 2009 erhalten wir Landesmittel und Kreismittel zur Gestaltung der Pädagogischen Mittagsbetreuung.

-      Außerschulische Betreuung: Kinder der Grundschule haben die Möglichkeit in verschiedenen Zeitmodulen (mit oder ohne Mittagessen) die außerschulische Betreuung zu besuchen.

-      Arbeitsgemeinschaften: Judo, Handball, Bewegung und Akrobatik, Volleyball, Malkurse, Töpfern, Musik und Bewegung,
        Mini-Band, Selbstbehauptungskurse, Zehn-Finger-Tastenschreiben, Schach, Kochkurs.

-      Hausaufgabenbetreuung

-      Zusätzliche Stunden für Musik (Schulchor) und Sport (Psychomotorik, für Kinder mit Koordinations- und Wahrnehmungsproblemen)

-      Schule und Gesundheit, wir fördern die Gesundheit unserer Schülerinnen und Schüler sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

-      Bewegung und Lernen:

-      Seit 2010 ist unsere Schule, als erste Schule in Hessen, „KiS-Schule“ (Klasse in Sport, ein Projekt in Kooperation mit der Deutschen Sporthochschule Köln).
        Zwei  Klassen (mittlerweile 2. Klassen) haben jeden Tag Sportunterricht. Die zusätzlich benötigten Unterrichtsstunden finanziert die Schule derzeit selbst.

-      Pausenspielangebote und die tägliche Bewegungszeit gehören zum Schulkonzept.

-      Alle Klassen sind mit rückenfreundlichen, ergonomischen und höhenverstellbaren Stühlen ausgestattet.
       Wir ergänzen den Arbeitsplatz der Kinder mit höhenverstellbaren Tischen bzw. flexiblen Dreieckstischen (flexibles Kassenzimmer). So ist eine gesündere Arbeitsweise möglich

 

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Gesellschaftliche, soziale und politische Veränderungen erfordern eine Schule, die diesen Veränderungen offen gegenübersteht und sich ihnen flexibel anpasst. Das nun vorliegende Schulprofil basiert auf den allgemeinen Bedingungen unserer Schule und schulischen Schwerpunkten. Unsere schulische Entwicklung muss in engem Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Notwendigkeiten, den schulischen Bedingungen und unterrichtlichen



Die Schule

Die Heiligenstockschule wurde 1965 gegründet. Unsere Schule besuchen in der Regel 400 Schülerinnen und Schüler internationaler Herkunft, die in 16 Grundschulklassen und vier Förderstufenklassen unterrichtet werden. Der Unterricht in den Klasse 1-6 wird von 41 Lehrern1 gestaltet. Davon sind 10 Förderschullehrer[1], eine LiV, zwei Religionslehrerinnen, zwei Pfarrer.


Das Schulgebäude ist zurzeit durch  Baumaßnahmen in vielen Bereichen eingeschränkt. Das Schulgebäude besteht aus einem Haupt- und einem Nebengebäude. Im Hauptgebäude befinden sich Klassenräume, ein Bewegungsraum, zwei Gruppenräume und ein Förderunterrichtsraum. Der Bewegungsraum wird für das Projekt „Laufend schlauer werden“, für den Musikunterricht und als Förderunterrichtsraum genutzt.
Im Nebengebäude befinden sich sechs Klassenräume, vier Gruppenräume, der Filmraum/Musikraum, die Mathematikwerkstatt, Lehrmittelräume und das Archiv.

Auf dem einzigen Schulhof steht zurzeit ein Container, in dem sich der PC-Raum, die Schülerbücherei, und zwei Räume für die Schulsozialarbeit und PMB sowie die Verwaltungsräume und das Lehrerzimmer befinden.

Vor dem Hauptgebäude wurde für den Zeitraum der 1. Baumaßnahme zusätzliches Spielgelände geschaffen. Als Spielgelände stehen außerdem ein gemeinsames Pausengelände mit der Friedrich - von - Bodelschwingh - Schule und der Johann-Hinrich-Wichern-Schule sowie ein asphaltierter Schulhof zur Verfügung.

 

Wir legen Wert auf ein gutes soziales Miteinander und ein harmonisches Zusammenleben, das unter anderem durch die Schulordnung geregelt wird. Damit sich alle an diese Regeln halten können, sind sie sichtbar ausgehängt, nachvollziehbar und einsichtig formuliert.

In jeder Klasse hängt ein Plakat mit kindgerechten Zeichnungen der 10 wichtigsten Regeln. Ebenso hängen an zentralen Stellen der Schule diese Plakate.

Zur Einschulung erhalten alle Kinder der 1. und 5. Klassen eine Mappe für die Elternpost. In dieser liegt ein Flyer mit den Schulregeln.

Außerdem steht ein Schulplaner jedes Jahr zur Verfügung.

 

 

Der Unterricht

Die Heiligenstockschule ist eine Schule für alle Kinder - seit 1987 findet gemeinsamer Unterricht  statt. Derzeit lernen in ein bis zwei Klassen pro Jahrgang behinderte und nicht behinderte Kinder zusammen. In den Klassen mit Gemeinsamem Unterricht werden in der Regel nur 20 Kinder (in der Grundschule) bzw. 23 Kinder (in den Klassen 5 und 6) unterrichtet. Zur intensiveren Betreuung und Differenzierung findet der Unterricht in diesen Klassen vorzugsweise in Doppelbesetzung mit einer Förderschullehrkraft statt.

Den Klassen stehen Differenzierungsräume zur Verfügung, die für Kleingruppenarbeit genutzt waren.

 

Die Unterrichtszeiten sind in der Grundschule von 7.45 Uhr bis 13.00 Uhr.

In der Förderstufe sind die Unterrichtszeiten am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 7.45 - 14.45 Uhr, am Montag und Freitag von 7.45 - 13.15 Uhr. Die Unterrichtsstunden werden ab 8.30 Uhr im 60-Minuten-Rhythmus erteilt.

In der Förderstufe werden mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 Lernzeiten am Nachmittag eingeführt.

Die „Lernzeiten“ ersetzen die täglichen Hausaufgaben. Die „Lernzeiten“ finden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 13.45 - 14.45 Uhr in der Klasse statt. Die „Lernzeit“ wird durch in der Klasse unterrichtende Lehrer gestaltet.

Die „Lernzeit“ soll zur Übung der Unterrichtsinhalte als auch zum Trainieren notwendiger Methoden und Arbeitstechniken dienen.

Die Lernzeiten werden personell von der Schulsozialarbeit und der PMB unterstützt.

 

Ab dem dritten Schuljahr erhalten die Kinder Englischunterricht um sich früh mit einer ersten Fremdsprache vertraut zu machen. Der hauptsächlich mündlich durchgeführte Unterricht findet wöchentlich in zwei Schulstunden statt. Der Spaß und das Kennenlernen einer neuen Sprache und einer anderen Kultur stehen im Vordergrund. Seit dem Schuljahr 2003/2004 müssen Noten erteilt werden, allerdings ohne schriftliche Lernkontrollen .

 

Für die 4. Klassen findet ein zweistündiger Wahlpflichtunterricht pro Woche statt. Hier bieten wie Kurse wie zum Beispiel „Fußball, „Schülerzeitung“, „Europa“, „Cup-Stacking“ an.

 

Die Pausen in der Heiligenstockschule sollen die Kinder zur Bewegung animieren. In vielen Klassen gibt es Pausenkisten mit Materialien zum freien Spiel auf den Schulhöfen.

Von einer 4. Klasse werden Bewegungsmaterialien an die Kinder ausgeliehen (Fallschirmspiele, traditionelle Spiele, Seilspiele, Bewegungsspiele, Ballspiele).

Auf dem kleinen Schulhof sind viele Spiele aufgemalt, die zur Bewegung anregen.

Am Ende der 1. großen Pause findet ein gemeinsames Frühstück in den Klassen statt.

 

 

Förderung für alle Kinder

 Die besondere Förderung von Kindern nimmt in unserer Schule einen breiten Raum ein.

Es wird nach einheitlichen Konzepten gearbeitet. Alle Bereiche haben Fachleiter, die für die Organisation und Durchführung des Förderunterrichts verantwortlich sind.

Es gibt eine Mathematikwerkstatt, in der alle notwendigen Materialien für die Förderung beisammen sind und in der die Kinder nach einer Diagnose an ihren persönlichen Lernständen arbeiten.

In der Rechtschreibwerkstatt wird nach dem Konzept von Sommer-Stumpenhorst gearbeitet. Auch hier wird aufgrund einer Diagnose der individuelle Lernstand der Kinder ermittelt. Anschließend arbeiten die Kinder sehr individuell mit den entsprechenden Materialien.

Der Deutsch als Zweitsprache-Unterricht ist eine unabdingbare Voraussetzung für Kinder mit Migrationshintergrund, um am Unterricht aktiv teilnehmen zu können. In den Klassen 1 und 2 wird in Absprache mit den Kitas nach dem Konlab-Programm gearbeitet, mit denen auch die Vorlaufkurse gestaltet werden. In den höheren Klassen arbeiten wir mit selbst zusammen gestellten Materialien.

Ein Schwerpunkt unseres Unteriichts ist die Leseförderung.
Jede Klasse hat eine Stunde im Stundenplan “Lesen” verzeichnet. In dieser Stunde gehen die Kinder entweder als Klasse oder in kleinen Gruppen in die Schülerbücherei, die durch Eltern  möglichst regelmäßig besetzt ist. In der Bücherei nutzen die Kinder differenzierte Leseangebote und leseschwache Kinder werden von den Lehrern individuell unterstützt.

Auch in den Klassen gibt es Leseecken,  für deren Ausstattung die Schule jedes Jahr Gelder zur Verfügung stellt.

Die Schule und damit die Grundschulklassen sind am Antolin - Projekt beteiligt. Hier wird das selbstständige, sinnverstehende  Lesen der Kinder gefördert. Jedes Jahr wird mindestens eine Autorenlesung an der Schule durchgeführt.

Im Rahmen des  “Lesetrainings” gibt es eine spezielle Förderung für Kinder nicht deutscher Herkunft.

 

Unserem Leitziel “Wir sind eine Schule für alle” folgend, sind wir seit dem Schuljahr 2003/2004 im Grundschulbereich am Projekt des Hessischen Kultusministeriums “Förderung von hochbegabten Kindern” beteiligt. Für hochbegabte Kinder bzw. sehr leistungsstarke Kinder bieten wir für die Klassen 2 / 3 und 4 parallel zum Regelunterricht klassenübergreifende Kurse in Deutsch und Mathematik an. Für diese Kurse werden die Eltern der entsprechenden Kinder von den Klassenlehrern über die Teilnahme informiert.

Außerdem finden für besonders begabte Kinder vielfältige Workshops und Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag statt. Diese werden auch für Kinder anderer Hofheimer Grundschulen angeboten.

Grundsätzlich haben wir nicht das Ziel nur “geteste hochbegabte” Kinder zu fördern, sondern vertrauen auf die Urteilsfähigkeit der Lehrerinnen und Lehrer. Für diesen Bereich gibt es eine Fachleiterin, die sowohl den Lehrkräften als auch den Eltern für Informationen zur Verfügung steht.

 

 Betreuung am Nachmittag

 

Die außerschulische Betreuung stellt ein Familien ergänzendes Angebot für berufstätige und/oder alleiner­ziehende Eltern der Grundschulkinder dar. Im Einzelfall werden auch Kinder aus höheren Klassenstufen (z.B. Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf) betreut. Die Betreuungskinder können unterschiedliche Module wählen z.B. eine “Vollzeitbetreuung” bis 16.30 Uhr mit einem Mittagessen oder eine Betreuung nur vor und nach den Unterrichtszeiten (bis 13.00 Uhr). Die Betreuung, deren Träger die Stadt Hofheim ist, befindet sich in einem eigenen Gebäude auf dem Schulgelände. Die Betreuungskapazität liegt momentan bei 165 Kindern.

Seit dem Schuljahr 2009/2010 ist die Heiligenstockschule im Programm „Pädagogische Mittagsbetreuung“. Im Rahmen dieses Programms werden momentan vorrangig Kinder der 5./6. Klassen betreut. An drei Tagen wird ein Mittagessen angeboten, es gibt Freizeitangebote und besondere sozialpädagogische Projekte.

Für die Grundschulkinder in der Betreuung werden Lehrkräfte zur Hausaufgabenbetreuung eingesetzt und Finanzmittel für die Beschäftigung von Personal zur Verfügung gestellt.

 

 

Schulsozialarbeit

 

In der Heiligenstockschule sind momentan zwei Sozialpädagogen beschäftigt.  Sie führen Sozialkompetenztrainings mit Klassen durch, bieten Streitschlichtung an und unterstützen die Schüler durch unterschiedliche Maßnahmen in ihrer sozialen Entwicklung. Dabei arbeiten sie in Kooperation mit den Lehrer der Schule und beziehen die Eltern in ihre Arbeit ein.

 

Die Schulsozialarbeit fördert die Schüler/innen in ihrer Entwicklung, so dass es allen Schüler/innen möglich ist, am Unterrichtsgeschehen teilzunehmen und eigene positive Ziele für ihre Entwicklung und für ihre Schullaufbahn zu verfolgen. Sie unterstützt die Entwicklung der Persönlichkeit und Ich-Stärke sowie die  Selbstwahrnehmung.

Schulsozialarbeit setzt an den Ressourcen der Kinder und Familien an und unterstützt diese. Dazu gehört die Förderung der Eigenverantwortlichkeit und Selbständigkeit,  sie fördert ein ganzheitlichres Erleben der eigenen Person, lässt Anerkennung spüren und arbeitet auf die Stärkung des Selbstwertgefühls hin.

Insbesondere benachteiligte Schüler/innen werden durch  die Schulsozialarbeit unterstützt, d.h. Kinder aus sozial schwachen Familien und solche mit Migrations-hintergrund oder diejenigen, die  Integrationsschwierigkeiten haben.

 

Die Schulsozialarbeit trägt dazu bei, die Schulatmosphäre zu verbessern und fördert die Identifikation mit Schule und den gemeinsamen Zielen. Sie hat nicht nur die einzelnen Schüler/innen, sondern auch die Klassen- und die Schulgemeinschaft im Blick. Sie fördert soziale Kompetenz und gewaltfreie Konfliktregelung mit dem Ziel ausgegrenzte Schüler zu integrieren, sowie durch Aufarbeitung von Konfliktkonstellationen zur Deeskalation beizutragen. Sie trägt zum Entwickeln von Toleranz und Akzeptanz für Andere bei.

Die Schulsozialarbeit dient der Prävention und wirkt im Vorfeld von Konflikten.

 

 

Schwerpunkt „Gesunde Schule“

 

Die Gesundheit der Schüler und Lehrer ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit an unserer Schule.

Eine „Rückenschule“ und ein „Schulranzentest“ werden in den Klassen 2 - 6 regelmäßig durchgeführt. Dazu finden in regelmäßigen Abständen Fortbildungen für das Kollegium und Themenelternabende statt.

Folgende Schwerpunkte im Gesundheitsbereich sind Bestandteil unseres schulischen Lebens:

  • “Bewegung und Lernen” (Pausenspiele, Bewegungszeiten während des Unterrichts)
  • “Prävention durch Ich-Stärke” (“Das kleine Ich bin Ich” in der 3. Klasse, “Die Expedition” in der 5. Klasse)
  • “Rückenschule” in den 2-6. Klassen
  • “Erste-Hilfe-Kurse” für die Kinder der 4. Klasse.
  • „Rückenfreundliche und höhenverstellbare Stühle“

 

Im Rahmen unseres Konzeptes „Gesunde Schule“ ist uns der  Sport- und Bewegungsbereich besonders wichtig. Vielfältige Bewegungsangebote fördern und erhalten die Freude an der gemeinsamen körperlichen Bewegung. Die Kinder entwickeln Selbstvertrauen und ein Bewusstsein für ihren Körper. Soziale Kompetenzen und motorische Fertigkeiten werden gefördert.  Bewegen und Wahrnehmen sind aber auch eng mit Lernen und Leisten verbunden. Bewegung zeigt intensive Auswirkungen auf das Gehirn.

 

Um diesen Zusammenhang herauszustellen wurde das Projekt „Laufend schlauer werden“  im Schuljahr 2010/11 in zwei 1. Klassen begonnen und wird im darauf folgenden Schuljahr in den 2. Klassen fortgesetzt. Die beiden Klassen erhalten im Rahmen dieses Projektes eine tägliche Sportstunde. Darüber hinaus werden gezielte Bewegungsübungen in den Unterricht integriert, um die Lernleistung zu erhöhen.

Ein Sport- und Spielfest wird jedes Jahr durchgeführt. Ab dem Schuljahr 2006/2007 werden die Bundesjugendspiele in den Klassen durch die Sportlehrerinnen durchgeführt.

Weitere Angebote aus dem Sportbereich sind:

  • Minimarathon bei Schulfesten mit gemeinsamem vorherigen Lauftraining
  • Teilnahme an Sportwettbewerben
  • Psychomotorikkurs für die Vorklasse und Kinder der 1. Klassen
  • Fußballturnier für die 5. und 6. Klassen (Heiligenstock-Cup)
  • Teilnahme am Fußballturnier der Hofheimer Grundschulen für die 3./4. Klassen
  • Kooperation mit verschiedenen Vereinen (Judoclub, Hofheimer Volleyball-Club, TV 1860 Hofheim)
  • Teilnahme an Angeboten des Schulsportzentrums (z.B. Talentaufbaugruppe)
  • Arbeitsgemeinschaften und Wahlpflichtkurse im Bereich des Sports
  • Bewegungsmaterialien, Fußballfelder, Tischtennisplatten und Basketballkörbe für die Pausen

 

Außerschulische Angebote

 

Die Heiligenstockschule bietet ein sehr großes Angebot an Arbeitsgemeinschaften.

Hier stehen die musische, die künstlerische, die sportliche und die präventive Arbeit im Vordergrund. Folgende Arbeitsgemeinschaften werden in der Regel angeboten:  Flötenunterricht, Chor, Spaß mit Mathematik, Malkurse, Selbstbehauptung - und Selbstverteidigung, Kochkurs, Töpfern, PC-Tastenschreiben, Spanisch. Durch unser vielfältiges Angebot versuchen wir stets die Interessenlage der Kinder anzusprechen.

Zur zeit sind die Angebote aufgrund der fehlenden Räumlichkeiten eingeschränkter.

Die Schule stellt auch bewusst Lehrerstunden für den Bereich Musik zur Verfügung. Hier ist besonders der Schulchor mit seinen Auftritten innerhalb und außerhalb der Schule zu erwähnen.

 

 

Eltern

 

Eine sehr große Unterstützung in der schulischen Arbeit erhalten wir durch unsere aktive Elternschaft, deren großer Einsatz zum Gelingen vieler Feste und Veranstaltungen unabdingbar ist. Außerdem tragen die Eltern durch ihre Mitarbeit (z.B. Schülerbibliothek) zur Ausgestaltung unseres Schullebens bei und engagieren sich stark in unterschiedlichen Gremien wie dem Schulelternbeirat und der Schulkonferenz.

Im Förderverein, der am 02. März 2001 gegründet wurde, engagieren sich zurzeit über 100 Mitglieder. Der Verein unterstützt Projekte wie den Pausenspaß, den gemeinsamen Schulhof, die Schülerbücherei, die PC-Arbeit, die Förderung der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die hochbegabten Kinder, die Präventionsarbeit und Vieles mehr. „Der Verein hat den Zweck, die Bildung, die Erziehung und das Schulleben ideell und finanziell zu fördern. Der Vereinszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Beschaffung von finanziellen Mitteln, mit denen er Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen (innerhalb der Schule) zur Förderung des Soziallebens, Anschaffungen von Lehrmaterial und Auslagenersatz für Lehrkräfte, Projekte, z.B. auf dem Gebiet des Umweltschutzes und die Zusammenarbeit mit anderen Schulen fördert bzw. un­terstützt". (Satzung).

Der Förderverein bietet außerdem vielfältige Materialien für den Schulalltag an (Rucksäcke, Stifte, Lineale, Tassen, Aufkleber, Zeichenmappen, T-shirts, Polohemden und Sweatshirt-Jacken), die mit dem Logo der Schule versehen sind. Hierdurch wird die Identifikation mit der Schule gefördert.

 

 

Regelmäßige Veranstaltungen und Feste

 

Nicht nur das Lernen und Arbeiten stehen bei uns im Vordergrund. Viele Feste und Veranstaltungen lockern den Schulalltag auf und fördern das soziale Miteinander zwischen Eltern, Lehrern und Schülern. Wir feiern das Martinsfest, die Advent- und Weihnachtszeit und Fasching. Es gibt eine Einschulungsfeier für die 1. und 5. Klassen. Alle zwei Jahre findet ein Schulfest zum Ende des Schuljahres statt.

Veranstaltungen wie der Flohmarkt, Tag der offenen Tür, das „IGeLL - Fest“ sowie thematische Infoabende laden die Schulgemeinde ein, sich auszutauschen und über die schulische Arbeit zu informieren.

 

 

Kooperation

 

Ein wichtiger Teil unserer pädagogischen Arbeit ist die Kooperation mit vielen Einrichtungen, die einen Beitrag dazu leisten können unsere Schüler in ihrer schulischen

Entwicklung zu fördern. So stehen wir in ständigem Kontakt mit benachbarten Grund- und Sonderschulen, weiterführenden Schulen, Kindergärten, Hort, Frühförderstelle, Vincenzhaus, Stadt- und Kreisjugendhilfe, Schulpsychologischen Dienst und Vereinen.

Aus der Kooperation mit zwei benachbarten Sonderschulen (Johann-Hinrich-Wichernschule und Friedrich-von-Bodelschwingh­schule) entwickelte sich das Sonderpädagogische Beratungs- und Förderzentrum (BFZ). Es unterstützt bei Problemen von Schülern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf im Lern- oder Verhaltensbereich. Das BFZ bietet zusätzlich begleitende Maßnahmen bei der Rückführung von Schülern aus der Sonderschule in die Regelschule an.  Das Team der Mitarbeiter des BFZ setzt sich aus Förderschullehrerinnen/ Förderschullehrern der Heiligenstockschule, Friedrich-von-Bodelschwinghschule und der Johann-Hinrich-Wichernschule zusammen.

 

Um den zukünftigen Erstklässern einen sanften und möglichst reibungslosen Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu ermöglichen, finden regelmäßig Kooperations­gespräche mit Vertretern der Kindergärten statt.

Ein Kennenlerntag für alle angemeldeten Kinder sowie ein Besuch von Kleingruppen im Unterricht der ersten Klassen hilft Ängste ab­zubauen, Vertrauen zu schaffen und die Neugier auf die Schule zu wecken. Darüber hinaus haben die  betreuenden Lehrerinnen und Lehrer während des Kennenlerntages die Möglichkeit Beobachtungen in Bezug auf einen erfolgreichen Schulbesuch durch­zuführen.

Im September findet ein Informationsabend für die Eltern mit schulpflichtigen Kindern für das nächste Schuljahr statt, in dem der Ablauf aller Notwendigkeiten vor der Einschulung erläutert wird. Außerdem erfahren die Eltern Wichtiges über die Besonderheiten der Heiligenstockschule. Im darauffolgenden Jahr (Ende Juni/Anfang Juli) findet ein weiterer

Elternabend für die Eltern unserer neuen Erstklässler statt. Hier erfahren unsere Eltern alles Wichtige für die Einschulung.

 

 

 

Stand: Juni 2011

 


[1] Die Bezeichnungen „Lehrer“ und „Schüler“ schließt nachfolgend die weibliche Form ein.